Start Die GIS Revolution
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CloudGIS revolutioniert die GIS Landschaft. Programm, Daten und Metadaten können beliebig im Netz verteilt werden. Dies spart Lizenz- und Ausbildungskosten. Vor allem aber übernimmt jeder nur die Tätigkeiten, die für seine Arbeit relevant sind und die er beherrscht. Kein Umweltfachmann wird mehr gezwungen, sich nebenbei mit Netzwerken und Programmierung zu beschäftigen.

Die vergangenen zehn Jahre waren geprägt durch den Aufbau von WebGIS Auskunftssystemen. Durch die weltweite Vereinheitlichung und nicht zuletzt durch Bestrebungen wie GDI oder INSPIRE ist WebGIS zu einem Erfolgsmodell geworden. Ganz gleich ob auf OpenSource Basis oder einer kommerziellen Herstellerlösung werden Geodaten einheitlich als OGC-Dienst zur Verfügung gestellt.

Diese 1. Generation von WebGIS wurde auf die Auskunft ausgelegt. Inzwischen gehen die Forderungen immer mehr in Richtung Datenerfassung via Web und auch die Nutzung von Funktionen des zentralen GIS rückt zunehmend in den Vordergrund. Beides ist technisch eigentlich gar nicht so schwer. Der ArcGIS Server von ESRI z.B. erlaubt die Verwendung aller serverseitigen Funktionen im Web via HTTP/SOAP-Protokoll und komplexe JAVA Clients wie ResPublica von Intergraph sind schon seit längerer Zeit in der Lage Daten dezentral zu erfassen.

All diese Ansätze gehen jedoch davon aus, dass Programme und Datenhaltung an einer Stelle zentral organisiert sind. Unterbrochen wird diese Prinzip nur durch transaktionale WebFeatureServicees (WFS-t), die es erlauben, praktisch auf jeden Server Daten zu schreiben. Ein solches Konstrukt ist kosteninstensiv und aufwändig in Installation und Betrieb, da zentral eine komplexe Administration von Datenquellen, Funktionen und Rechten notwendig ist und jeder, der Daten bei sich speichern möchte, auch die entsprechenden Dienste betreiben muss. Und vor allem ist ein umfassendes EDV-Wissen in einer immer komplexer werdenden IT-Infrastruktur mit zunehmenden Sicherheitsanforderungen notwendig.

Diese Probleme zu minimieren, die Kosten zu senken und dabei immer die Normierung von OGC und INSPIRE im Vordergrund zu habe, ist der Anspruch von CLOUDGIS.

 

CLOUDGIS auf Basis von GIS@NET ist nicht zentral organisiert. Programme, Dienste und Daten können in der "Wolke" verteilt werden. Alles liegt dort, wo es am einfachsten und damit am kostengünstigsten betreut werden kann. Der Anwender braucht kein Programm, weder als Client noch als Dienst zu beschaffen, sondern kann dieses aus dem Netz starten. Damit spart er sich Lizenzkosten, SW-Pflege und Aufwand für den Betrieb von Servern. Dennoch kann er Daten direkt auf seinem Arbeitsplatzrechner oder in einer zentralen Datenbank seines Hauses speichern. Wer die Projekte als Kombination aus Daten, Funktionen und Rechten einrichtet, ist eine dritte Sache. Dies kann z.B. auch irgendwo in der Wolke durch einen Dienstleister erfolgen.

 

CLOUDGIS spart Kosten, Schulungsaufwand und Nerven. Jeder macht nur das was er kann.

 

 
(C) Klaus Benndorf